bAV für den GmbH-Geschäftsführer.
GmbH-Geschäftsführer können über die Direktversicherung bis zu 8 % der BBG-West (2026 ca. 7.728 €) steuerfrei in die betriebliche Altersvorsorge einbringen. Die GmbH bucht den Beitrag als Betriebsausgabe — der Steuerhebel ist auf beiden Seiten messbar.
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Brutto, Grenzsteuersatz und Jahresbeitrag eintragen — Steuerersparnis & Auslastung des 8 %-Rahmens sofort sichtbar.
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8 % der Beitragsbemessungsgrenze West (96.600 €) = 7.728 € steuerfrei nach § 3 Nr. 63 EStG. Davon sind 4 % (3.864 €) zusätzlich sozialversicherungsfrei — für GGFs meist irrelevant, da regelmäßig oberhalb der BBG.
Doppelte Wirkung in der GmbH
Der Beitrag mindert in der Bilanz den Gewinn — also Körperschaftsteuer (15 %) und Gewerbesteuer (≈ 14 %). Effektiv reduziert sich der Aufwand der Kapitalgesellschaft um rund 30 % gegenüber der Bruttoeinzahlung.
Direktversicherung vs. Pensionszusage
Direktversicherung: externer Träger, keine Bilanzberührung, bis 8 % BBG. Pensionszusage: höhere Beträge möglich, aber Rückstellung nach § 6a EStG, Erdienbarkeit (10 Jahre), Angemessenheit und Probezeitfristen.
Was Sie wissen sollten.
Wie viel kann ein GmbH-Geschäftsführer 2026 in die bAV einzahlen?▼
Bis 8 % der BBG-West, also rund 7.728 €/Jahr steuerfrei. Höhere Beiträge sind über eine Pensionszusage möglich.
Lohnt sich die bAV für einen beherrschenden GGF?▼
Ja, sofern Erdienbarkeit (mind. 10 Jahre bis Rentenbeginn), Angemessenheit und ggf. Probezeitfristen eingehalten werden. Steuer- und Bilanzeffekt sind erheblich.
Was passiert mit der Direktversicherung bei Verkauf der GmbH?▼
Der Vertrag ist personengebunden auf den GGF — er bleibt beim Geschäftsführer und kann fortgeführt, beitragsfrei gestellt oder mitgenommen werden.
Brauche ich als GGF zwingend eine Pensionszusage?▼
Nein. Für viele GGFs reicht eine Direktversicherung. Eine Pensionszusage lohnt erst bei höheren Versorgungswünschen oder zur gezielten Gewinnsteuerung in der GmbH.